Blasse, fahle Haut, ein unruhiger Teint oder leichte Rötungen – nach den sonnenarmen Monaten wirkt das Hautbild oft müde und wenig frisch. Eine getönte Tagescreme kann hier Wunder wirtken: Sie kombiniert Pflege und leichte Deckkraft, gleicht Unebenheiten aus und verleiht der Haut ein natürliches, ebenmäßiges Finish – ohne den Effekt einer schweren Foundation.
Doch welche getönte Tagescreme passt zu welchem Hauttyp? Worin unterscheiden sich BB Cream, CC Cream und klassische getönte Feuchtigkeitspflege? Und worauf sollten Frauen mit trockener oder reifer Haut besonders achten?
Dieser Überblick hilft dir dabei, im breiten Angebot die passende getönte Tagescreme zu finden – für einen frischen Teint mit minimalem Aufwand.
Getönte Tagescreme für trockene Haut
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Reife und trockene Haut kann empfindlich auf Farbpigmente reagieren. Manchmal wird behauptet, dass die Farbpigmente tiefer in die Haut eindringen, wenn sie direkt auf die gereinigte Haut aufgetragen werden. Da ist zwar nichts dran, aber wenn du sicher gehen willst, trage einfach vorher Serum und Pflegecreme auf.
Wichtig ist in jedem Fall, die Haut abends gründlich zu reinigen. Wie Make-up muss auch die getönte Tagescreme vor dem Schlafengehen abgenommen werden. Denn nur auf gereinigter Haut kann sich Nachtcreme richtig gut entfalten.
BB-, CC-, DD- oder EE-Cream
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Die Bezeichnungen bei getönten Tagescremen können verwirrend sein. Die Auflösung:
- BB-Cream steht für Blemish Balm. Sie versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und deckt nur leicht ab, gleicht Unregelmäßigkeiten sehr dezent aus.
- CC-Cream bedeutet Colour Correcting. Sie hat etwas mehr Deckkraft als die BB-Cream und ist gut geeignet, um etwaige Rötungen auszugleichen.
- DD-Cream steht für Diminish & Disguise. Sie vereint die positiven Eigenschaften einer BB- und CC-Cream. Zusätzlich sind noch Vitamine und Mineralstoffen enthalten, die langfristig für ein besseres Hautbild sorgen.
- Ideal für reife Haut sind EE-Creams – Even Effect. Sie sind reichhaltig und die enthaltenen Pigmente sorgen für einen helleren frischen, ausgeglichenen Teint. Integriert sind Wirkstoffe, die Pigmentstörungen auf lange Sicht aufhellen.
Den richtigen Farbton finden
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Es gibt CC-Creams, die zunächst weiß erscheinen und erst bei Berührung mit der Haut Farbe annehmen und mit dem Hautton verschmelzen. Sie enthalten lichtreflektierende Pigmente, die wie ein Weichzeichner wirken und einen strahlenden, ebenmäßigen Teint verleihen.
Getönte Tagescremen gibt es nicht in vielen Farbnuancen. Meist kommen sie mit den Bezeichnungen light, medium und dark aus. Trage probeweise ein wenig auf der ungeschminkten Wangenpartie auf. Der Farbton, der mit dem eigenen Hautton verschmilzt, ist der richtige.
Bevor du dich für eine getönte Tagescreme entscheidest, solltest du sie testen. Die Konsistenz sollte angenehm auf der Haut sein und nicht etwa zu pappig oder kreideähnlich wirkt. Auch kannst du so am ehesten feststellen, ob dir der Farbton gut zu Gesicht steht.
So trägst du getönte Tagescreme richtig auf
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Wie auch bei Make-up ist es ideal, wenn du vorher die zum Hauttyp passende Pflege aufträgst. Das füllt eventuelle Trockenheitsfältchen auf und macht den Teint ebenmäßiger. Auch vermeidest du so, dass sich Farbpigmente in feinen Fältchen festsetzen.
Da getönte Tagescremen nicht so viele Farbpigmente beinhalten, brauchst du keinen Pinsel. Sie lassen sich ganz einfach mit den Fingern auftragen. Nimm eine erbsengroße Menge und trage sie von der Gesichtsmitte nach außen hin gleichmäßig auf. Wenn du das Gefühl hast, es ist zu wenig, trage gerne noch eine zweite Schicht auf.
Eventuelle Augenschatten gleichst du am besten mit einem Concealer aus, der etwas heller ist als deine getönte Tagescreme ist.
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