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Hormone

Menopause, Hormone und ihre Bedeutung für die Regulations­systeme im Körper

Hormone sind Teil eines hochkomplexen, fein abgestimmten Steuerungssystems unseres Körpers. Die Abnahme der Hormonproduktion im Wechsel hat somit einschneidende Effekte.

Reduzierte Hormon-Produktion ab 40

Ab etwa dem 40. Lebensjahr beginnen die Eierstöcke kontinuierlich weniger Geschlechtshormone zu produzieren – die Menopause beginnt. Die Folge ist eine veränderte bzw. geringere Verfügbarkeit der weiblichen Hormone. Dieser natürliche Alterungsprozess bringt nicht nur eine abnehmende Fruchtbarkeit mit sich, sondern bedingt auch einige Veränderungen der Körperfunktionen. Das führt in Summe zu einem „Umbau“ des weiblichen Körpers.

Die Veränderung ist ein schleichender Prozess und findet selten abrupt statt (Ausnahmefall: chirurgische Eingriffe, bei denen beide Eierstöcke entfernt werden). Daher wird dieser Lebensabschnitt in drei Phasen eingeteilt, die ineinander übergehen:

  • Die Prä-Menopause (Vorphase), etwa zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr,
  • die Peri-Menopause, etwa ab dem 50. Lebensjahr, in der die Produktion der weiblichen Hormone massiv reduziert wird und
  • die Post-Menopause. Sie beginnt ca. ein Jahr nach der Peri-Menopause und kann bis zu 10 Jahre dauern – bis sich das hormonelle Gleichgewicht neu eingependelt und eingestellt hat.

Das Erscheinungsbild dieser Phasen variiert in Form und Dauer von Frau zu Frau – je nach körperlicher, psychischer und sozialer Ausgangssituation.

Hormone – Botenstoffe zur raschen Informationsweitergabe im Körper

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Hormone sind sehr feine chemische Botenstoffe, die entweder direkt im Gewebe wirken, von dem sie produziert werden, oder Rezeptoren in anderen entfernten Geweben haben und daher über diese binnen Bruchteilen von Sekunden ihre Wirkung entfalten können.

Gemeinsam mit dem Reizleitungssystem von Gehirn und peripherem sowie vegetativem Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) dienen sie dazu, den Körper über verschiedene Vorgänge zu informieren und im Gleichgewicht zu halten.

Die Prä-, Peri- und Post-Menopause sind somit Änderungs- und Adaptionsphasen des weiblichen Körpers im Rahmen des Alterungsprozesses, in dem hormonell bedingt vieles ins Wanken und Schwanken geraten kann.

Hormone – ein Balanceakt geringster Dosen

Von den Hormonbotenstoffen werden keine großen Mengen benötigt. Es reichen geringste Mengen für ein balanciertes Erfüllen der Aufgaben. Deshalb hat eine veränderte Verfügbarkeit kleinster Mengen im Körper eine große Auswirkung auf andere Körperfunktionen.

Vitamine und Spurenelemente unterstützen die biochemischen Reaktionen, die das Zusammenwirken von Hormonen ermöglichen – mit Wirkung auf:

  • Hunger, Ernährung und -sverhalten (Gehirn, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse)
  • Stoffwechsel
  • Verdauung (Magen-Darmtrakt)
  • Körpertemperatur (Gehirn, Schilddrüse)
  • Atmung (Hirnstamm, Lunge)
  • Haut-Elastizität und Feuchtigkeit von Schleimhäuten (Bronchien, Darm, Vaginal-Schleimhaut)
  • Blutdruck (Gehirn, Hirnstamm, Schilddrüse, Gefäßsystem)
  • psychisches Befinden
  • Salz- und Wasserhaushalt (Gehirn, Nebenniere, Niere)
  • Neigung zu Infekten (Thymusdrüse, Verdauung, Nebenniere)
  • Ruhe, Schlaf, Aktivität bzw. die Energiemobilisierung (Gehirn, Schilddrüse, Nebenniere)
  • Sexualfunktionen, Fortpflanzungsverhalten und Schwangerschaft (Gehirn, Schilddrüse, Ovare, Gebärmutter, Nebenniere)

Die Menopause und ihre vielen „Gesichter“

Die veränderte Verfügbarkeit der weiblichen Hormone kann Auswirkung auf andere Organe (Gehirn, Verdauungstrakt/Mikrobiom), Gewebe (Bindegewebe, Knochen, Schleimhäute von Bronchien, Verdauungstrankt, Vagina) und Körperfunktionen haben.

Daraus resultiert eine Fülle möglicher Symptome in der Menopause, die von Frau zu Frau variieren können:

  • verändertes Schlafverhalten bis hin zu starken Schlafstörungen
  • Hitzewallungen, Veränderung des Temperaturgefühls
  • Stimmungsschwankungen bis hin zur Depression
  • Gewichtszunahme durch veränderten Stoffwechsel, vermehrte Wasseransammlung und Auswirkungen auf Schilddrüse und Nebenniere
  • vaginale Trockenheit bis hin zu Husten und Verdauungsbeschwerden durch die Veränderung der Schleimhaut-Beschaffenheit
  • Neigung zu Knochenbrüchen (Oberschenkel, Rippen, Knochen der Wirbelsäule) durch Veränderungen des Knochengerüsts, Osteoporose-Gefahr
  • Neigung zu häufigen Infekten durch erschöpfte Nebennieren bzw. bei Schilddrüsen-Vorerkrankungen
  • abnehmende Fruchtbarkeit, veränderte Sexualität und Beziehungsverhalten.

Die genannten Symptome treten bei jeder Frau unterschiedlich stark auf. In manchen Fällen aber so stark, dass sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. In solchen Fällen kann eine Hormonersatztherapie – vorübergehend oder auf Dauer angewendet – Linderung bringen.

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