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Hormon-Yoga: sanfte Hilfe im Wechsel

Ab auf die Matte und kräftig durchatmen: Hormon-Yoga ist eine wunderbare Möglichkeit, den weiblichen Hormonhaushalt auf natürliche Weise zu unterstützen.

 „Hormonelle Yoga-Therapie“ ist eine von der Brasilianerin Dinah Rodriguez entwickelte Yoga-Technik. Sie unterstützt den weiblichen Hormonhaushalt auf natürliche Weise: Die Tätigkeit von Eierstöcken, Schilddrüse, Hypophyse und Nebennieren wird angeregt, was die typischen Symptome hormoneller Unterversorgung oder hormonellen Ungleichgewichts mindert. Das ist vor allem, aber nicht nur, für Frauen in den Wechseljahren interessant.

Positive Wirkungen auf den Hormonhaushalt …

Eine Studie der US National Library of Medicine zeigt, dass eine bestimmte Abfolge von Yoga bei der Verringerung der Schlaflosigkeit und Symptome der Menopause sowie die Verbesserung der Lebensqualität bei postmenopausalen Frauen mit Schlaflosigkeit wirksam sein kann.

Und eine weitere Studie belegt einen signifikanten Anstieg des Östrogen-Spiegels und eine Verbesserung der Lebensqualität nach vier Monaten Yoga-Praxis.

… sowie auf Muskeln, Knochen und Beweglichkeit

Darüber hinaus verbessern sich Muskelkraft und Beweglichkeit, dein Körper strafft sich, richtet sich auf, und die regelmäßige, gelenkschonende Bewegung wirkt positiv auf Knochen, Kreislauf und Metabolismus.

Die Hormon-Yoga-Übungsreihe besteht aus einer ca. 30minütigen Abfolge von dynamischen Asanas (Übungen), kombiniert mit Atem-, Konzentrations-, Entspannungs-, Energielenkungs- und Visualisierungstechniken. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die Übungen sind einfach zu erlernen, du brauchst dafür weder Yoga-Kenntnisse noch besondere körperliche Voraussetzungen.

Für wen ist Hormon-Yoga geeignet?

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Hormon-Yoga empfiehlt sich für alle Frauen ab 35, mit oder ohne Symptomen, ohne Alterslimit nach oben. Nach dem 35. Lebensjahr sinkt der natürliche Östrogenspiegel kontinuierlich, regelmäßige Praxis der Hormon-Yoga-Übungsreihe kann dem entgegenwirken. Im Speziellen profitieren Frauen, die Wechselbeschwerden wie Hitzewallungen, Depressionen, Gereiztheit, Abgeschlagenheit vorbeugen oder reduzieren wollen, von der Hormon-Yoga-Praxis.

Weitere Zielgruppen sind:

  • Junge Frauen in der verfrühten Menopause durch starke körperliche Belastung (z.B. Leistungssportlerinnen) und/oder durch Stress
  • Frauen, die unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Migräne leiden
  • Frauen, die eine natürliche Alternative zur Hormonersatztherapie suchen
  • Junge Mädchen und Frauen mit PMS-, Zyklus- oder Menstruationsbeschwerden (starke Blutungen, starke Schmerzen, Ausbleiben der Menstruation, Zwischenblutungen).

WICHTIG: Bitte beachte, dass Hormon-Yoga kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose und medizinisch notwendige Behandlung darstellt! Wenn du unter den hier angegebenen Beschwerden leidest, solltest du in jedem Fall vor Beginn des Trainings die Ursachen ärztlich abklären lassen. Besprich auch mit deiner Ärztin/deinem Arzt, ob Hormon-Yoga zum aktuellen Zeitpunkt für dich geeignet ist.

Wann darf Hormon-Yoga nicht praktiziert werden?

Hormon-Yoga wirkt. Diese Wirkung ist aber nicht in jedem Fall gut für deinen Körper und kann sogar Schaden anrichten.

Bitte praktiziere kein Hormon-Yoga:

  • während einer Schwangerschaft,
  • bei hormonell bedingtem Brustkrebs,
  • bei akuter Endometriose,
  • bei großen Myomen in der Gebärmutter,
  • bei akuten Entzündungen im Bauchraum (z. B. Blinddarmreizung),
  • während der ersten 3 Monate nach einer Operation im Bauchraum,
  • bei starker Osteoporose,
  • bei akuten Herzerkrankungen, sowie nach Herzoperationen.

Bei chronischen oder sonstigen (Vor)Erkrankungen konsultiere bitte deinen Arzt/deine Ärztin und kläre ab, ob Hormon-Yoga für dich geeignet ist.

Wie und warum funktioniert Hormon-Yoga?

Das Funktionsprinzip von Hormon-Yoga basiert auf zwei Grundlagen:

  • Stimulation der drei wichtigsten für die Regulation des weiblichen Sexual-Hormonhaushalts zuständigen Hormondrüsen Hypophyse, Schilddrüse und Eierstöcke.
  • Entspannungs- und Visualisierungstechniken. Die sind ein nicht zu unterschätzender Faktor. Mentale Entspannung, innere Ausgeglichenheit und Ruhe schaffen die Basis dafür, dass sich hormonelles Gleichgewicht im Körper einstellen kann (Stichwort Adrenalin, Cortisol & Co)

Die Stimulation der Hormondrüsen erfolgt einerseits ganz simpel physisch, durch Übungspositionen und muskuläre Aktivität, die die Umgebung der entsprechenden Hormondrüse durch Kompression/Dekompression quasi massieren (z.B. Nacken beugen, Kinn Richtung Kehlkopf ziehen – anschließend Nacken deutlich strecken).

Die zweite Säule der Stimulation ist eine Energielenkungs-Praxis, die fast jede Hormon-Yoga-Übung begleitet. Klingt esoterischer als es ist – und macht deshalb Sinn, weil die Hypophyse (mitten im Gehirn) sich natürlich nicht physisch stimulieren lässt. De facto handelt es sich um eine Konzentrations-, Fokussierungs- und Visualisierungsübung, begleitet von Beckenbodentraining und einer bestimmten Stellung der Zunge im Mundraum.

Die Bedeutung der Atmung

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Atmung. Im Hormon-Yoga werden die Übungen durch eine spezielle, intensive Technik der Bauchatmung, genannt Bhastrika-Atmung, unterstützt. Beim Einatmen hebt sich die Bauchdecke, beim Ausatmen wird der Bauchnabel kraftvoll nach innen und oben gezogen, die Luft rasch ausgestoßen. Bhastrika-Atmung aktiviert den ganzen Ko?rper und massiert muskulär die Umgebung der Eierstöcke.

Weitere Atem- und Visualisierungstechniken kommen in Übungen zum Einsatz, die die mentale Entspannung unterstützen – ein wichtiger Faktor für hormonelle Balance, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.

Wie wird Hormon-Yoga praktiziert?

Am besten erlernst du die Übungen in einem Workshop – da erarbeitest du dir die Übungen unter Anleitung und lernst – falls erforderlich – sie an deine körperlichen Bedürfnisse anzupassen. In Ganztags-Workshops kannst du auch jede Menge theoretisches Hintergrundwissen dazu sammeln, Aufwärm- und Entspannungsübungen und natürlich die gesamte Übungsserie der „Hormonellen Yoga-Therapie“ nach Dinah Rodrigues erlernen. Ein bebildertes Skriptum, das dich beim Üben zu Hause unterstützt, ist sinnvoll.

Sobald du die Übungsserie erlernt hast, kannst du loslegen – mit minimalem Aufwand und so gut wie überall. Die Übungsserie ist nicht anstrengend, du brauchst dafür nur ein bisschen Platz, eine Matte und gut 30min Ruhe.

Nur regelmäßiges Üben zeigt Wirkung

Die einzig „schlechte“ Nachricht: Ja, Hormon-Yoga wirkt. Allerdings nur, wenn du es regelmäßig praktizierst. Idealerweise (fast) jeden Tag – aber bleiben wir realistisch, auch mit zumindest 3-4mal pro Woche bist du vorn dabei! Der beste Trainingszeitpunkt ist morgens, das ist aber kein Muss. Nur zu spät am Abend solltest du nicht üben. Durch die Übungen wird die Schilddrüsen-Aktivität angeregt, was dich am Einschlafen hindern könnte.

Weiterlesen: Wie Yoga in den Wechseljahren hilft, zu einem gesunden Schlaf zu finden

Weiterlesen: Endlich wieder durchschlafen: Wie du mit Mentaltraining zur Ruhe kommst

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