Die Wechseljahre sind ein natürlicher Abschnitt im Leben jeder Frau – und doch fühlen sie sich oft alles andere als selbstverständlich an. Mit dem Rückgang von Östrogen und Progesteron beginnt eine Phase hormoneller Umstellungen, die sich körperlich und emotional bemerkbar machen kann. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Nervosität, Erschöpfung, Libidoverlust oder Scheidentrockenheit zählen zu den häufigsten Beschwerden. Wie stark diese Veränderungen auftreten, ist individuell sehr unterschiedlich – ebenso wie der Wunsch nach Unterstützung.
Viele Frauen setzen in dieser Lebensphase auf die Kraft der Natur. Besonders im Fokus stehen Isoflavone – diese sekundären Pflanzenstoffe gehören zur Gruppe der Phytoöstrogene und ähneln in ihrer Struktur dem körpereigenen, schmerzlich vermissten Östrogen. Sie kommen vor allem in Sojabohnen und Kleearten vor und können dabei helfen, hormonelle Schwankungen sanft auszugleichen. Entsprechend intensiv werden sie seit Jahren wissenschaftlich untersucht. Laut dem Konsensuspapier der Österreichischen Menopausegesellschaft gelten Isoflavone als Mittel der ersten Wahl zur Behandlung von Hitzewallungen in den Wechseljahren.
Ist der Darm beeinträchtigt, dann auch die Wirkung von Phytoöstrogenen
Doch warum wirken Isoflavone bei manchen Frauen deutlich – bei anderen hingegen kaum? Ein entscheidender Faktor ist der Stoffwechsel, genauer gesagt: die Darmflora. Phytoöstrogene entfalten ihre volle Wirkung nicht automatisch. Bestimmte Isoflavone müssen im Körper erst in eine aktive Form umgewandelt werden, damit sie ihre östrogenähnlichen Effekte tatsächlich ausüben können. Diese Umwandlung erfolgt durch spezifische Darmbakterien. Ist das Mikrobiom im Gleichgewicht, kann dieser Prozess gut funktionieren. Ist die Darmflora jedoch beeinträchtigt – etwa durch Stress, Antibiotika, unausgewogene Ernährung oder Schlafmangel – kann die Aktivierung eingeschränkt sein. Die Folge: Die Isoflavone werden weniger effektiv verstoffwechselt und ihre Wirkung bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Equol in verwertbarer Form: Sinnvoll ergänzt dank MenoGynial PLUS Kapseln
Besonders deutlich zeigt sich dieser Unterschied beim Isoflavon Equol. Es entsteht aus Soja- Isoflavonen – allerdings nur dann, wenn bestimmte Darmbakterien vorhanden sind. Und genau hier gibt es erhebliche Unterschiede: Während in Japan rund 60 Prozent der Frauen Equol im Darm bilden können, beträgt dieser Anteil in Europa lediglich etwa 25 bis 40 Prozent. Das bedeutet: Ein Großteil der europäischen Frauen kann Isoflavone aus Soja nicht vollständig in ihre wirksame Form umwandeln – selbst bei regelmäßiger Einnahme.
Die individuelle Zusammensetzung der Darmflora entscheidet somit maßgeblich darüber, wie stark Isoflavone im Körper wirken. Um diesen Unterschied zu berücksichtigen, setzen MenoGynial PLUS Kapseln auf fermentierten Sojabohnenextrakt, der Equol bereits in verwertbarer Form enthält. Der Körper muss den Wirkstoff nicht erst selbst umwandeln – er steht direkt zur Verfügung, unabhängig von der individuellen Darmflora. Ergänzt wird die Rezeptur durch Isoflavone aus Rotklee, Salbeiblattextrakt, Hopfenblütenextrakt sowie Vitamin B6 und organisches Zink.
Diese Kombination hochwertiger Pflanzenextrakte und Mikronährstoffe kann das Wohlbefinden von Frauen in den Wechseljahren unterstützen. Da pflanzliche Wirkstoffe Zeit benötigen, empfiehlt sich eine regelmäßige Einnahme über mehrere Monate, um ihre positiven Effekte im Kampf gegen Hitzewallungen & Co. vollständig zu entfalten.
Gynial-Studie: Der Informationsbedarf zu den Wechseljahren ist enorm
Gerade weil die Wechseljahre so individuell erlebt werden, ist Information entscheidend. Und dennoch sind sie für viele Frauen noch immer ein Tabuthema. Eine von Gynial in Auftrag gegebene Studie zeigt, wie groß der Informationsbedarf ist:
- Fast jede zweite Frau hat Angst vor den Wechseljahren,
- 50 Prozent kennen keine Mittel gegen Beschwerden,
- 21 Prozent wissen nicht genau, was körperlich passiert, und
- 71 Prozent wünschen sich mehr Aufklärung.
Diese Zahlen machen deutlich: Es braucht mehr Wissen, mehr Offenheit und mehr Orientierung. Die Wechseljahre sind kein Defizit, sondern ein Übergang. Jede Frau erlebt ihn anders. Umso wichtiger ist es, individuelle Lösungen anzubieten und fundierte Informationen bereitzustellen. Wer versteht, wie Phytoöstrogene wirken, welche Rolle die Darmflora spielt und warum Equol den Unterschied machen kann, kann bewusster entscheiden – und diese Lebensphase selbstbestimmt gestalten.
*Nahrungsergänzungsmittel stellen keinen Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie für eine gesunde Lebensweise dar. 684IV3I022026, Stand: Februar 2026
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